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Ausdauer


Ausdauer ist oft ein der Lebensenergie untergeordneter Wert, der von Rollenspielsystemen eingesetzt wird um Spieler zu ärgern, zu nerven und ihnen allgemein den Spielspaß zu nehmen.

In Computerspielen regelt die Ausdauer häufig die Zeit die der Held am Stück rennen kann. Somit ist man gezwungen langsam von einer Quest zur nächsten zu schleichen.
Im Pen & Paper kann die Ausdauer die Anzahl der Handlungen einschränken, wirkt sich auf die Traglast aus oder sorgt dafür, dass man trotz genügend Lebensenergie KO geht.

Wie ist eure Meinung zur Ausdauer?

Machen wir uns mal Gedanken darüber,
denn auch das gehört zum Rollenspiel !?!
Kommentare
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3 Bewertungen:


Shasanya schrieb am 04.10.2013 um 13:32 Uhr
Auch bei uns fällt die Ausdauer meist unter den Tisch, da im Normalfall Anstrengung und Pause sich rechnerisch ausgleichen und wir eben keine Dauerstrichliste führen wollen.
Interessant wird es bei den Ausnahmebelastungen, wie eben das Beispiel von Frustmaster oder entsprechende Umgebungen, die anstrengender sind (Wüstendurchquerung z.B.). Mir würde da etwas fehlen, wenn es ganz wegfällt, auch wenn ich selten hinterherrechne und nur nach Gefühl ausspiele. Bei Magieeinsatz sogar mehr als gefordert, da es mir passender erscheint, wenn die Aufwendung größerer Astralkraft auch wirklich Anstrengung erfordert.
Und zum Thema Magie: Ohne Ausdauer als Faktor wäre ich einmal echt sauer gewesen, weil einer der Charas meinte er kann wirklich mit einer Elfe im Dauerlauf mithalten, wenn sie gerade den Movimento gewirkt hat...
Frustmaster schrieb am 24.09.2013 um 08:29 Uhr
Es ist Schade das die Ausdauer meist zum plumpen Abstreichwert wird, der wie Lebensenergie nur betrachtet wird, wenn er direkt Abgefragt wird. Selten sehen sich Spielleiter in der Lage, das dramaturgische Potenzial dieses Wertes zu begreifen.
Genauso wie die maximale Traglast zeigt dieser Werts die physischen Grenzen des Chars auf. Die notwendigen Berechnungen gehören für mich zur Generierung des Charakters hinzu.
Beispiel gefälligst? Die Helden wollen einer Gruppe Orks hinterher, da diese Dorfbewohner gefangengenommen haben und nun verschleppen. Die Orks sind auf Pferden unterwegs und schonen ihre Gefangenen kaum. Sie machen 40 Meilen am Tag. Die Heldengruppe schaft unter idealbedingungen nur 30 Meilen am Tag.
Lösung: Leichtes Gepäck und ein Gewaltmasch. Nun müssen Entscheidungen getroffen werden. Die gesamte Ausrüstung belastet jeden Helden je mit 1 BE, die Krieger mit 2 BE. Hinzu kommt die BE der Rüstung. Wenn sie zuviel mitnehmen sind Sie wie die Kleinen Helden oben KO und brauchen eine Pause, die Orks sind nahezu frisch. Nemen die Helden zu wenig mit müssen Sie auf Rüstungsteile und evtl. Proviant verzichten. Ein Großteil der Ausrüstung muss so oder so zurückgelassen werden, ohne Schutz!
Ich Appelliere hier an jeden Spielleiter dieses Szenario so oder so ähnlich aufzubauen. Auf einmal ist Ausdauer ein interessanter Wert der den Spielern die Schweißperlen ins Gesicht treibt, ohne dass er auch nur einen Punkt verloren hat!
Torkill Ottason schrieb am 16.09.2013 um 11:14 Uhr
Ja die ständige Diskussion mit der Ausdauer, lässt man die Ausdauer weg haben die Faustkämpfer auch keinen Sinn. Was Traglast angeht die haben wir immer weggelassen aber alles im Rahmen des normalen Menschenverstandes durchgehen lassen.
Wenn es also nicht zu viel war ham wir fünfe grade sein lassen.
Bossi schrieb am 16.09.2013 um 00:36 Uhr
Wenn man Simulation mag (und keine Übermenschen), so wie ich - dann sollte man eigentlich Ausdauer mit einbeziehen, gerade bei den übervollen Rucksäcken inc Rüstung und Waffen - doch dann trifft Theorie auf Praxis und die Ausdauer geht baden oder "nervt" halt nur. Aber ohne gehts auch nicht, oder wie soll eine Hast durch Wüste ansonsten gut darstellen oder erklären, warum es was bringt, dass die Burg oben auf einem Berg steht...?
Schwieriges Thema (bei DSA5 soll die Ausdauer wohl wegfallen...)

4 Kommentare:
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