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Spielleiterwillkür


Welchen Mitteln darf sich der Spielleiter bedienen
wenn er seine Interessen durchsetzen will oder die Spieler dabei sind seiner Abenteueridee einen Strich durch die Rechnung zu machen?

Darf die Bibliothek geschlossen sein wenn die Helden dort Informationen sammeln wollen und der Spielleiter diese Möglichkeit nicht bedacht hat?

Dürfen bestimmte Heldentypen oder Rassen vom Abenteuer von vornherein ausgeschlossen werden, weil sie von Natur aus eine Fähigkeit mit sich bringen die den Plot sprengen oder noch schlimmer vorzeitig lösen könnte?

Was soll man als Meister tun ...
... das ist Rollenspiel !??
Kommentare
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1 Bewertung:


Shasanya schrieb am 04.11.2013 um 23:05 Uhr
Gruppenintern findet sich wohl in den meisten Fällen eine Lösung für die Integration, aber Einzelfälle sind auch da schwierig bis unmöglich. Der Moha, der sich aus dem Sklavenstand hochzuarbeiten versucht (wenn der SC nicht eh nen Sklaven spielen mag) mag ja noch angehen, aber bei dem Achaz-Beispiel? Zum einen würden Tulamiden und Novadis mit entsprechenden Vorurteilen alles Geschuppte eher umbringen und zum anderen ist es ja gut und schon, wenn die Novadis die Nützlichkeit des Achaz irgendwann einsehen - nur warum sollte der bei der Behandlung überhaupt kooperieren?
Bei Einzelabenteuern finde ich es generell gut sich an Einschränkungen, soweit vorgegeben, zu halten. Das ist für mich auch nicht unbedingt Willkür. Der Plot spielt in einem Boronkloster? Warum sich das Leben unnötig schwer machen und ausgerechnet da einen Schelm oder Gaukler spielen. Hauptthema ist ein Magierkonvent und es ist klar, dass Vertreter der Praioskirche bestenfalls geschnitten werden - dann hebe ich mir die Konzepte für Geweihte, Bannstrahler und Co doch lieber für ein andermal auf...
Bossi schrieb am 23.10.2013 um 01:26 Uhr
Naja, einfachster Fall von "geht wohl nicht": Detektivgeschichte und Gedankenleser bzw. Beherrscher...
Wenn die NPC nicht gerade gesegnet sind durch eine mörderische Magieresistenz, kann das Abenteuer da GANZ schnell zu ende sein.
Auch ein Barbar in einer Großstadt ist ein ähnliches Beispiel: Die Kombination von Blutrausch, Jähzorn auf der einen Seite und Fremdenfeindlichkeit und Überzahl kann in einer Taverne SEHR schnell tödlich enden - spätestens wenn die Stadtgarde aufmarschiert.
So oder so - der eigentliche Plot wäre dann vorbei (und ein Spieler hat vielleicht einen Char weniger...).
Schattenstolperer schrieb am 21.10.2013 um 12:16 Uhr
Es gibt eigentlich für alles eine Lösung.
Bei der beispielhaften Bibliothek darf man davon ausgehen, dass sich der grossteil mit kirchlichem und somit nur im seltensten fall mit für die helden relevantem befasst.
Und bei der integration:
Dank Orks, die als zuverlässige Söldner arbeiten.
Oder Thorwallern, die sich eh überall zum kämpfen bewerben,sowie Dschungelmenschen, die entweder sklaven oder wildnisführer sind.
Es lässt sich alles integrieren und wenn der Achaz auch von den Novadis in Ketten gelegt wird über kurz oder lang wird man erkennen, dass er garnicht so unpraktisch ist.
gralkor schrieb am 21.10.2013 um 05:40 Uhr
Spielleiter"willkür" muss nur so verpackt sein, dass die "Helden" das nicht merken.
Wenn sie halt den Regenbogenweg gehen wollen, wird improvisiert, bis ihnen schlecht wird )

Heldentypen und Rassen ausschließen ist maximal für Neuhinzugekommene sinnvoll, denn wenn man als Beispiel eine komplette Gruppe aus Andergastern, die alle Nachteile gegen Nostria haben führt, ist der Nostrianer da einfach nur sehr unlogisch zu integrieren. Oder noch besser: der Moha in einer Sklavenhaltergruppe. Der würde nie in Ansätzen dort als gleichwertig eingeschätzt werden.
DrMcCoy schrieb am 20.10.2013 um 23:07 Uhr
Aha, ist das ein Spielleiter mit dem Namen "Willkür", oder soll das "Spielleiterwillkür" heißen? :P

5 Kommentare:
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