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Formulierungen


Die richtige Beschreibung einer Situation ist für das allgemeine Rollenspiel sehr wichtig!

Der Spielleiter muss doch schließlich wissen ob er den Spielern aus der gegenwärtigen Situation einen Strick drehen kann.

"Ich werfe ihm ein Seil herunter" wird von einem Spielleiter oftmals anders interpretiert als es vom Spieler gedacht war. Um jeglichen Streit schon im Vorfeld zu vermeiden sollte der Spieler hier auf seine genaue Beschreibung der ausführbaren Aktion achten. Richtig hieße es: "Ich werfe ihm das Seil herunter, halte es aber an einem Ende fest!"

Jedoch muss auch der Spielleiter in einigen Situationen genauestens bedenken, welche Informationen er den Spielern in welcher Reihenfolge zukommen lässt. Beginnt er die Beschreibung eines Raumes so: "In dem Raum fällt euch eine große Truhe auf die bis oben hin mit Gold gefüllt ist." So muss er davon ausgehen das die Spieler so schnell wie möglich alle dort hin eilen werden. Richtiger wäre gewesen, wenn er den Satz so formuliert hätte: "In dem Raum fällt euch eine große Truhe auf die bis oben hin mit Gold gefüllt ist, und von 2 Dutzend Orks scharf bewacht wird!!!"

Also liebe Spieler und Spielleiter, achtet auf eure Formulierungen.
Denn auch die gehören zum Rollenspiel ?!?
Kommentare
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Diogenes schrieb am 04.04.2008 um 11:38 Uhr
Zu dem mit den Orks im Raum: Kommt auch darauf an, ob und wie gut die bemerkt werden. Wozu gibt's Sich Verstecken/Hide/Stealth und als Gegenmittel Sinnenschärfe/Alertness/Spot&Listen und so weiter?
Unisus schrieb am 03.08.2007 um 20:48 Uhr
Ich denke, daß sich sowas auf Dauer ohnehin regelt - ein DM, der seine Spieler drangsaliert, wird bald keine Abenteuer zu leiten haben. Das Gegenstück zum Alles wörtlich nehmenden DM ist der revidierfreudige Spieler...
Sinthoras schrieb am 22.06.2007 um 16:08 Uhr
Kommt auf die spieler an...
Scaldor schrieb am 15.06.2007 um 16:52 Uhr
Naja, wenn der Spielleiter Wort für Wort nach seinem Gutdünken auslegt und Aussagen wie "ich werfe ihm ein Seil herunter" auf für den Helden übelstmögliche Weise interpretiert, muss er sich auch nicht wundern, wenn das Rollenspiel zu einem frustrierenden "Spieler-gegen-Meister"-Spiel wird.

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