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Würfeln


...ist beim Rollenspiel fast unerlässlich.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass der geübte Rollenspieler seine Würfel kennt und zwischen ihm und den kleinen Plastikklumpen der nötige Respekt besteht.
Die Würfel entscheiden schließlich über Sieg oder Niederlage, Gimp oder Held, leben oder sterben ...
Wie kann man also die Gunst der Würfel gewinnen?

Keine einfache Sache. Aber wenn man ein paar Grundregeln befolgt steht dem glücklichen Heldenleben eigentlich nichts mehr im Weg.
(1.) Würfel nie mit fremden Würfeln! Würfel sind treue Lebenspartner und schätzen es gar nicht wenn man fremd geht.
(2.) Wenn du bei einem Pasch, einer 6 oder einem "Open Endet - Wurf" mehrmals würfeln darfst, hör nicht mittendrin auf zu würfeln. Auch nicht wenn dir das Ergebnis schon gefällt. Dein Würfel könnte es dir übel nehmen.
(3.) Pass auf das dein Würfel nicht vom Tisch fällt! Auch er verspürt Schmerzen!
(4.) Würfel sind Rudeltiere. Halte sie niemals alleine!
(5.) Und das aller, aller Wichtigste! Würfel NIEMALS, wirklich NIEMALS nur zum Spass!!!Du könntest wichtige Ergebnisse verwürfeln die dir später den Hals retten könnten und du würdest ganz sicher jeglichen Respekt aller Würfel am Spieltisch verlieren!

Machen wir uns darüber einmal ein paar Gedanken,
denn auch das gehört zum Rollenspiel !?!
Kommentare
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1 Bewertung:


Urobe schrieb am 02.11.2007 um 16:40 Uhr
@Garon: Würfel nehmen einen Systemwechsel übel, meine o. g. Super-DSA-Würfel haben in Midgard unsagbar versagt. Möglicherweise auch deswegen weil man dort mit dem W20 möglichst hoch würfeln muss.
Urobe schrieb am 02.11.2007 um 16:40 Uhr
Also ich schwöre auf meinen roten W20 und die schwarzmarmorierten W6, die haben mich bisher noch immer am Leben gehalten. Habe ich bei einem Helden mal ein anderen Würfel verwendet so ist dieser in der Regel einem gewaltsamen Tode zu Opfer gefallen. Die Regeln sind wie in Stein gemeißelt. Ein Spieler unserer Runde behandelt seine Würfel schlecht, würfelt aus Spaß auch oft unter dem Tisch (runterfallen), in jedem Kampf muss er hoffen nicht das Zeitliche zu segnen.
Garon schrieb am 02.11.2007 um 16:33 Uhr
Das interessante ist, daß ich die Beobachtung gemacht habe, daß das alles nur für im Rollenspiel benutzte Würfel gilt - in anderen Situationen haben sogar die gleichen Würfel keine Persönlichkeit, und nehmen einem auch nichts übel. Interessant wäre mal die Frage, wie Würfel sich verhalten, wenn sie in einem anderen Regelsystem verwendet werden. In DnD wäre ein guter DSA-Talentwurf ja gerade schlecht und umgekehrt - wissen die Würfel davon?
Garon schrieb am 02.11.2007 um 16:33 Uhr
Jup, ich bin ja sonst nicht abergläubisch. Aber wenn es um Würfel im Rollenspiel geht... Meine W20 sind zum Beispiel Spielleiterwürfel - sie haben immer Ergebnisse, die für die Spielercharaktere ungünstig ausfallen, egal, ob das in dem Moment hohe oder niedrige Würfe wären. Mit denen würde ich auch nie einen der Spieler werfen lassen. Und in der Tat, aus Spaß während einer Spielrunde würfeln verschwendet gute Ergebnisse.
Rattentod schrieb am 02.11.2007 um 16:10 Uhr
Meine fast nur aus Physikern bestehende Gruppe lässt die Würfel gern mal mit der 1 nach oben liegen weil sie glauben, dass dadurch die Atome im Würfel nach unten sacken und durch das zusätzliche gewicht auf der anderen Seite öfter mal eine 1 fällt ;) Ja, Spieler und ihre Würfel *lach*

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