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Klassenübergreifend


In einer Heldengruppe teilen die Charaktere die wichtigsten Eigenschaften untereinander auf.
Jeder hat sein Spezialgebiet.

Da gibt es zum Beispiel den Zwerg. Ein guter Handwerker und Kerl für alles Grobe.
Der Elf fühlt sich in der Natur wohl und kann mit dem Bogen umgehen.
Der Krieger ist tapfer und bekämpft seine Feinde zum Schutz der Gruppe.
Und der Magier setzt seine astralen Kräfte auf unterschiedlichste Weise ein.

So einfach und harmonisch könnte eine Heldengruppe aussehen.
Was aber, wenn der Krieger plötzlich auch mal schmieden will und der Elf munter einen Zauber nach dem andern lernt?
Der Zwerg sich, dank Großväterchens Armbrust plötzlich für den Fernkampf interessiert und der Magier eine Weiterbildung zum Kampfmagier gemacht hat?

Was passiert wenn ein Held „seine vorgegebenen Pfade“ verlässt und in fremden Talentgebieten wildert?

Machen wir uns darüber einmal Gedanken ,
denn auch das gehört zum Rollenspiel…
Kommentare
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7 Bewertungen:


Tigerkralle schrieb am 05.07.2012 um 01:40 Uhr
Von den Steorotypen abzuweichen um einen lebendiges sich echt anfühlendes Lebewesen mit allem was dazu gehört darzustellen oder die Sterotypen auf die Spitze zu treiben ist gelungenes Rollenspiel.

Deshalb liebe ich es ja mehrere Klassen zu vermischen oder bei Pathfinder Ränge in Fertigkeiten zu stecken, die zur Geschichte und zur Persönlichkeit des Charakters passen.
Außerdem halte ich es auch oft wie Bossi:
Kann fast alles, aber nichts auf Expertenniveau.
Reginleif schrieb am 03.07.2012 um 20:17 Uhr
"Wer das große Jammern und Zetern beginnt, weil der Krieger ein Buch angefasst hat, der Magier ein Schwert in der Hand hält oder der Zwerg den Nutzwert von Seife zu entdecken beginnt, versteht unter Rollenspiel etwas anderes als ich"

Ganz meine Meinung. Denn in meinen Augen gehört atypisches Verhalten nicht nur zum Rollenspiel, es ist unbedingt erforderlich. Sonst ist es kein Rollen-, sondern ein Stereotypenspiel.
Bossi schrieb am 03.07.2012 um 17:20 Uhr
Mein kleiner Gossen-Dieb versucht sich gerade in Etikette, Reiten und Wissenstalente - wenn man halt fett abgesahnt hat, muss man nicht jeden Tag auf der Straße Beutelschneiden, sondern will auch mal seinen Horizont vergrößern!
(ich spiele ansich aber immer Jack-in-all-trades)
Schattenstolperer schrieb am 03.07.2012 um 11:31 Uhr
Ich persönlich finde es kommt darauf an was man daraus macht.
Ein Gebildeter Krieger ist durchaus vertretbar da die meisten Krieger ja auf einer Akademie ausgebildet wurden.
Und wegen dem Zauber dem Elfen, diese haben ja rasseneigene Zauber, die sie intuitiv beherschen und einsetzten(wie in DSA den Axxeleratus für einen Sprint).
Und da es eigene Akademien für Kampfmagier gibt wäre das alles vertretbar solange es sich im Rahmen hält und der Barbar jetzt nicht versucht höhere Mathematik zu erlernen.
Nomis schrieb am 03.07.2012 um 10:50 Uhr
Auch falls manchmal die Schlagkraft dadurch leiden kann, kommt ein Spieler nicht umhin, so er denn keine stumpfen Schablonen und stereotype Tabellenkalkulationen verwalten, sondern einen Charakter darstellen möchte, auch "Klassenfremdes", jedoch Charaktertypisches zu machen. Der Krieger muss keine stumpfe Tötungsmaschine sein, er hat einen Namen, Vorlieben, Freizeit, eine Familie, ist schlicht ein Mensch. Vielleicht, ja nur vielleicht, möchte er die 100 Goldstücke aus dem letzten langen, mühevollen und entbehrungsreichen Abenteuer nicht sofort in ein neues Schwert oder Rüstung investieren, um sich direkt, geradezu masochistisch erneuten Qualen und Entbehrungen hinzugeben, sondern in einen Besuch im Badehaus, ein gutes Essen, edle, saubere Kleidung - ja, ohne Rüstwerte, dafür mit Tragekomfort -, ein gutes Buch und einen längeren Herbergsaufenthalt. Wer das große Jammern und Zetern beginnt, weil der Krieger ein Buch angefasst hat, der Magier ein Schwert in der Hand hält oder der Zwerg den Nutzwert von Seife zu entdecken beginnt, versteht unter Rollenspiel etwas anderes als ich )

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